Sauberer Himmel: Streifen über der Uckermark (2)

Streifen über der Uckermark (2)

Dieses Bild wurde von einer Teilnehmerin der Bürgerinitiative am 03.11.2011 in Oberuckersee (Uckermark) aufgenommen.

Was denn - schon wieder solch ein Muster? Aber das muss einem doch bekannt vorkommen, oder? Natürlich - das waren Eurofighter, die von Rostock-Laage zu Übungsflügen ausgerückt waren. Mehr dazu steht bereits auf diesen Seiten.

Vielleicht noch ein Hinweis: Wenn jemand diese Streifen sah, hieß das nicht, dass niemand anders diese Streifen sehen konnte. Großwoltersdorf und die Uckermark liegen nicht so weit auseinander, als dass man das nicht von beiden Orten aus hätte sehen können. Und um weiteren Fotos zuvorzukommen: Auch die Spotter in Rostock-Laage haben diese Streifen gesehen.

Aber so sind sie halt, die Streifenknipser. Je mehr Streifenfotos, desto besser und nach umso mehr sieht es aus.

Auch nach anderthalb Stunden hatten sich diese Schleifen nicht etwa aufgelöst, wie das von Kondensstreifen zu erwarten wäre, sondern flächendeckend über den Himmel verteilt.

Naja, man hat halt immer noch nicht verstanden, dass man in ein volles Glas nichts mehr hineingießen kann. Man sieht die Feuchtigkeit ja schon am Himmel - wie sollen sich dann Kondensstreifen schnell auflösen? Wo soll die Feuchtigkeit hin? Ein Blick auf die Satellitenkarte, auf den Vertikalschnitt oder das Sounding hätte möglicherweise gereicht, um zu wissen, dass sich die Kondensstreifen nicht auflösen konnten. Warum löst sich Nebel manchmal nicht innerhalb von 1,5 Stunden auf? Warum lösen sich dann nicht generell alle Wolken nach spätestens 1,5 Stunden auf? Gilt das, was für Wolken oder Nebel gilt, nicht auch für Kondensstreifen? Es ist schon seltsam, dass das so schwer zu verstehen ist.

18.11.2011 [⇧]