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03.02.2014: Drohungen der Chemtrail-Gläubigen

Nazimethoden der Chemtrail-Gläubigen

In der Nacht zwischen 02:00 und 03:00 erreichten mich mehrere Mails in der Art, wie sie im Screenshot zu sehen ist. Gesendet wurden sie über das Kontaktformular auf dieser Website und natürlich anonym. Neben dem Text waren auch mehrere Links zu vermeintlichen Beweisen für die angeblichen Chemtrails enthalten, bei denen man aber deutlich merkt, dass der Absender rein gar nichts versteht. Aber das ist nicht neu; so wissen wir, dass die Chemtrail-Gläubigen den Unterschied zwischen Geo-Engineering und ihren erfundenen Chemtrails nicht kennen.

Was aber an solchen Mails immer wieder auffällt, sind die Methoden, die wir von den Nazis kennen. In diesem Fall ist es die unverhüllte Drohung, mich an den Pranger zu stellen. Nun ist dies nicht nur eine Drohung, denn diese Prangerlisten sind durchaus Realität, wie man es von den folgenden Beispielen kennt:

Wir sehen daran vor allem zwei Dinge:

  1. Die Verschwörungstheoretiker unternehmen alles, um die Realität zu unterdrücken, um ihr Weltbild nicht in Gefahr zu bringen und um neues Fußvolk zu gewinnen. Personen, die über tatsächliche Zusammenhänge und Fakten aufklären, müssen mundtot gemacht werden.
  2. Dazu wenden die Verschwörungstheoretiker Methoden an, die wir aus ganz düsteren Zeiten kennen; eben die Methoden der Nazis.

Immer wieder betonen die Chemtrail-Gläubigen, dass sie mit rechten Tendenzen nichts zu tun hätten. Durch diese Handlungen zeigen sie aber genau das Gegenteil, da können sie noch so sehr erzählen.

Eigentlich wollte ich mich etwas aus der Aufklärung über die Märchen zurückziehen, weil es genug Menschen gibt, die in dieser Richtung tätig sind. Aus (unter anderem) solchen Geschichten ergeben sich aber zwei Schlussfolgerungen:

  1. Es ist ein Ansporn, bei der Aufklärung weiter tätig zu sein. Der Fanatismus der Verschwörungstheoretiker ist grenzenlos; sie sind in dieser Hinsicht unberechenbar. Hier geht es vor allem darum, dass sie so wenig wie möglich neues Fußvolk gewinnen können - Prävention also.
  2. Bekanntlich bin ich nicht anonym unterwegs. Damit habe ich auch kein Problem; auch, wenn ich ständig dadurch belästigt werde. Dennoch zeigen solche Beispiele, dass eine Aufklärung möglichst anonym und inhaltsbasiert erfolgen sollte. Da es um Zusammenhänge und Fakten geht, spielen Namen auch keine Rolle. Also: Wer über die Märchen aufklärt, sollte seine persönlichen Daten verbergen - dies sollte für die Leser hier die wichtigste Schlussfolgerung sein. Zu verdanken haben sie diese den Verschwörungstheoretikern, die mit rechten Methoden vorgehen.

Also immer bedenken:

Chemtrail-Gläubige sind fanatisch, unberechenbar und wenden Nazi-Methoden an.

Auf den Rest der Mails gehe ich nicht ein, denn das ist schlicht Schwachfug. So hatte, wie etwas weiter unten zu sehen ist, nicht mal ein Rechtsanwalt Erfolg mit einer Strafanzeige.

Absender der Mail:
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