Fragen und Antworten zu Chemtrails (46 / 56)

26.08.2011: Die Meteoritenboeing - Mutmaßlicher Meteorit über Peru gefilmt

Focus-Online und Welt-Online verdummen ihre Leser

Der Mainstream lenkt ab: Die Streifen am Himmel heißen nun nicht mehr Chemtrails, sondern Meteoriten. Das zumindest wollen uns die deutschen Nachrichtenportale erzählen, u. a.:

Welt-Online: Amateur filmt spektakulären Meteoriten-Überflug
http://www.welt.de/videos/panorama/article13567108/Amateur-filmt-spektakulaeren-Meteoriten-Ueberflug.html
Focus-Online: Mutmaßlicher Meteorit rast auf Peru zu
http://www.focus.de/panorama/videos/mysterioeses-himmelsobjekt-mutmasslicher-meteorit-rast-auf-peru-zu_vid_26687.html
stern.de: Mutmaßlicher Meteorit über Peru gefilmt
http://www.stern.de/wissen/kosmos/amateurvideo-mutmasslicher-meteorit-ueber-peru-gefilmt-1720797.html#utm_source=standard&utm_medium=rssfeed&utm_campaign=wissen
F.A.Z.: Mutmaßlicher Meteorit am Himmel von Peru
http://www.faz.net/multimedia/videos/video-nachrichten/cusco-mutmasslicher-meteorit-am-himmel-von-peru-11125966.html
N24: Schauspiel am Himmel fasziniert
http://www.n24.de/news/newsitem_7193207.html

Dass die Medien ihre Nachrichten von Agenturen erhalten, ist schon klar. Dass die Meldungen ungeprüft übernommen werden ist, auch klar. Aber ist eine Boeing 747 mit den typischen Kondensstreifen wirklich so selten, dass man dabei nicht wenigstens mal auf die Idee kommen könnte, dass man das selbst schon gesehen hat? Wollen Focus, Stern und WELT die Leute verschaukeln? Wollen Focus, WELT, Stern & Co. die Leute verdummen? Wollen Focus, WELT, Stern & Co. die Gesellschaft fördern, die die Welt per Youtube kennenlernt? Guckt man heute nicht mal mehr selbst an den Himmel? Bei dem vermeintlichen Raketenstart vor LA war es für Laien sicher nicht auf den ersten Blick ersichtlich, dass es sich um ein Flugzeug handelte. Aber bei diesem Video?

Focus-Online und Welt-Online verdummen ihre Leser

Der Spiegel war übrigens das einzige Medium, bei dem auf den Hinweis zum Kondensstreifen sachlich reagiert wurde.

Bei Focus-Online wurden die Kommentare dazu zensiert.

Auch Welt-Online wurde per E-Mail über den Fehler informiert. Als Antwort kam am 29.08.2011 um 15:19 Uhr eine E-Mail von Oliver Michalsky, dem stellvertretenden Chefredakteur der "Welt"-Gruppe. Die Mail war in einem sehr arroganten Stil verfasst:
Herr Michalsky teilte mit, dass die Inhalte für nicht wenig Geld eingekauft, einem Plausibilitätscheck unterworfen und publiziert würden. Das inkriminierte Video stamme von der renommierten Nachrichtenagentur Reuters. Die Kollegen von dort hätten die Recherche angestellt, die zu dem geschilderten Ergebnis geführt hätte. Auch bei genauestem Hinsehen hätten sie keinerlei Spuren eines Flugzeugs identifizieren können. Wenn ich das Gegenteil beweisen könne, wäre er gern bereit, den Beitrag zu korrigieren.

Natürlich habe ich ihm die Hintergründe beschrieben (29.08.2011, 15:56 Uhr) und auch Beispielfotos geschickt. Die Folge war: Es gab keine Reaktion und das Video blieb im Internet mit dem Hinweis auf den spektakulären Meteoriten-Überflug.

Boeing 747-400 bei Sonnenuntergang im Überflug bei Berlin

Damit werden die Leser des Focus und der Welt vorsätzlich belogen. Bei diesem Thema mag das nicht so schlimm sein. Was aber, wenn es mal um ernsthafte Sachverhalte geht, von denen etwas abhängt? Ich verlasse mich jedenfalls nicht mehr auf Welt-Online.

Auf den kleinen Fotos sehen Sie - wenn es nach Herrn Michalsky und Welt-Online geht - "Meteoritenüberflüge" über Berlin. Allerdings handelt es sich bei allen Flugzeugen um Boeing 747. Aber diese Ähnlichkeit ist doch seltsam - oder?

Laut Behördenangaben zufolge war unklar, wo das leuchtende Objekt abstürzte bzw. wo der mutmaßliche Meteorit letztendlich die Erde traf. Im Unterschied zu diesen Behörden, Herrn Michalsky und Reuters wissen wir es: auf einem Flughafen.


Kondensstreifen

05.04.2012: Daytime Fireball Seen Over San Antonio, TX and Surrounding Areas - April 2, 2012

Nun, dann werden wir mal beobachten, ob es der Feuerball von San Antonio auch wieder in die Medien schafft, der am 05. April 2012 bei Youtube auftauchte.

Noch ist das Video hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=OIHW4iYxvOQ

Fällt eigentlich etwas bei den Streifen auf?


Zum Verwechseln ähnlich

Hier sind mal die beiden Videos nebeneinander, links das vom "Meteoritenüberflug" von Peru (26.08.2011) bei 00:06 und rechts das von San Antonio (02.04.2012) bei 01:00,:

Kondensstreifen

Man kann gut erkennen, dass die Crow-Instabilität bei beiden Videos sehr früh einsetzt, was normalerweise etwas länger dauert. Zufall?

Die Formen der Streifen sind bei den Vierstrahlern für Laien recht oft ähnlich. Hier sind sie aber völlig identisch. Das heißt, Wind, Feuchtigkeit und Anstellwinkel des Flugzeugs müssen völlig identisch gewesen sein. Zufall?

Hier finden Sie mehr Informationen dazu: Und was auch noch gesagt werden musste! von Daniel Fischer.

 


20.08.2012: Der irisierende Zirkumhorizontalbogen von SPIEGEL ONLINE

Der irisierende Zirkumhorizontalbogen von SPIEGEL ONLINE

Am 20.08.2012 gab es auf SPIEGEL ONLINE einen Artikel zu Farben am Himmel, die vom Süden Floridas aus gesehen wurden:

Wetterphänomen über Florida: Sommersonne zaubert Gemälde an den Himmel

Schön sieht es ja aus, wenn auch der subjektive Eindruck entstehen könnte, dass da mittels Bildbearbeitung etwas nachgeholfen wurde. Ken Rotberg, der die farbigen Wolken sah, scheint jedenfall ab und zu mal solches Glück zu haben: Google.

Man versucht nun, den Lesern mitzuteilen, worum es sich handelt und dass es etwas ganz Besonderes sei:

"Seine Aufnahmen, die er nun veröffentlicht, zeigen ein seltenes Wetterphänomen, einen sogenannten Zirkumhorizontalbogen, der manchmal im Hochsommer am Himmel auftaucht, in Mitteleuropa aber nur sehr selten zu sehen ist. Der spröde Fachbegriff scheint allerdings ungeeignet, die Schönheit des Geschehens zu beschreiben."

"Anders als ein Regenbogen"

"Was auf den ersten Blick aussieht wie ein verformter Regenbogen, ist in Wirklichkeit ein Halo, also eine Lichterscheinung, die von Eiskristallen und nicht wie beim Regenbogen von Wassertropfen erzeugt wird. Während die Sonne dem Regenbogen gegenüber steht, entstehen Halos, wenn Sonnenlicht von hinten durch Eiswolken scheint."

Der irisierende Zirkumhorizontalbogen von SPIEGEL ONLINE

In dem Text ist auch die SPON-Seite zum Zirkumhorizontalbogen verlinkt. Dort lesen wir:

"Während der Zirkumzenitalbogen die blaue Farbe des Lichtspektrums oben hat, ist beim Zirkumhorizontalbogen blau unten."

Beim Zirkumhorizontalbogen ist also die blaue Farbe unten. Wo ist sie aber bei den Fotos aus Florida? Überall, nur nicht unten.

Aber das ist auch kein Wunder, denn bei den farbigen Wolken über Florida handelt es sich nicht um einen Zirkumhorizontalbogen, gar nicht um ein Halo, sondern um Irisierende Wolken, die zu den Photometeoren gehören. Und die sind auch oft in unseren Gegenden zu sehen - man achtet nur nicht darauf, weil man sie meist nur am besten sieht, wenn man in Richtung Sonne blickt. Und da es dort recht grell ist, vermeidet man das im Normalfall.

Irisierende Wolken über Berlin

Tja, da haben wir also bei SPIEGEL ONLINE ein paar schöne Fotos und eine gute Erklärung. Nur gehören diese beiden Sachen nicht zusammen.

Die Irisierenden Wolken rechts im Bild wurden übrigens über Berlin aufgenommen.


24.11.2012: Notlandungen

Lügen in der Berliner Morgenpost

Immer wieder kann man in den Medien zu Ereignissen in der Luftfahrt Berichte lesen, die sehr reißerisch aufgemacht sind und in denen es falsche Interpretationen, also falsche Informationen, gibt. So wird häufig von "Notlandungen" geschrieben, die eigentlich gar keine waren und bei denen es auch keinerlei Gefahren gab. Statt dem Leser also Fakten bzw. Informationen zu bieten, wird gleichzeitig eine Wertung und damit Beeinflussung vorgenommen.

Genau dies ist auch der Fall, nachdem eine Maschine der Lufthansa gleich nach dem Start wieder gelandet ist, weil ein Triebwerk durch Vogelschlag defekt war. Zum Beispiel in der Berliner Morgenpost:
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article111470781/Triebwerkschaden-Lufthansa-Airbus-muss-in-Tegel-notlanden.html
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article111477341/Flugzeug-muss-wegen-Gaensen-in-Tegel-notlanden.html.

Ein Lufthansa-Airbus A320 musste am Sonnabendnachmittag wenige Minuten nach dem Start auf dem Flughafen Berlin-Tegel notlanden. Flug LH 195 hatte planmäßig um 17.52 Uhr mit dem Ziel Frankfurt/Main abgehoben und war um 18.09 Uhr wieder am Boden. Das bestätigte Thorsten Peters, Sprecher der auch für die Flughäfen zuständigen Bundespolizeidirektion Berlin Morgenpost Online.

Nebenbei: Wie wir an diesem Zitat sehen, wird allerdings in der Berliner Morgenpost schlicht gelogen. Bei der Maschine handelte es sich um D-AIDE, einen A321-200. In einem A320 hätten von den 200 Passagieren wohl einige Stehplätze gehabt, denn die Maschine ist etwas zu klein für diese Anzahl.

Zurück zur "Notlandung": Airliner mit zwei Triebwerken sind in der Lage, mit nur einem Triebwerk zu fliegen. Es ist sogar so, dass bei einem Triebwerksausfall beim Startlauf ab einer bestimmten Geschwindigkeit gestartet werden muss - eben auch nur mit einem Triebwerk. Der A321 hätte also sogar weiterfliegen können. Der Pilot entschied sich hingegen dafür, gleich wieder zu landen, wie es bei solchen Ereignissen nun mal gemacht wird. Das zeigt, dass man eher auf Sicherheit setzt. Solche Situationen kommen sehr häufig vor, es ist normal und dafür sind die Piloten geschult.

Man kann sich den Flug auch im Flightradar ansehen: http://www.flightradar24.com/2012-11-24/16:54/DLH1KE.

Vogelschlag: keine Notlage
Vogelschlag: keine Notlage

Dort sieht man, dass die Höhe bis zum Endanflug gehalten wurde und vor allem sieht man auch den Squawk. Bei einer Notlage ist dieser 7700, bei diesem Flug war er jedoch 1337 und nicht 7700. Wo sind also hier Indizien für eine Notsituation? Diese Frage müsste die Berliner Morgenpost neben anderen Medien noch beantworten.

Wenn also reißerisch von einer "Notlandung" geschrieben wird, ist das nichts weiter als Sensationshascherei. Man dramatisiert und verunsichert, statt aufzuklären.

Bei der Berliner Morgenpost heißt es weiter:

Von den 200 Passagieren an Bord sei niemand verletzt worden.

Ja, bitteschön, warum soll denn bei einer normalen Landung jemand verletzt werden?

Peters zufolge hätten 180 Passagiere ihren Flug wenige Minuten nach der Notlandung mit einer anderen Maschine fortgesetzt, 20 hätten auf die Weiterreise verzichtet.


Beispiel für Landung nach Vogelschlag

Natürlich kennt man die Gründe nicht, warum 20 Passagiere auf die Weiterreise verzichteten. Das kann zum Beispiel sein, dass durch die nun zu erwartende Verspätung Anschlussflüge oder andere Termine verpasst wurden. Wenn jedoch Passagiere Angst hatten, können auch solche reißerischen Medienbeiträge dazu beigetragen haben. Ein solches Ereignis ist für die Passagiere unangenehm und natürlich gibt es Passagiere, die Angst bekommen. Wenn sie dazu noch solche dramatisierenden Artikel wie in der Berliner Morgenpost gelesen haben, wird das die Bekämpfung der Angst nicht gerade begünstigen.

Angeblich soll das Flugzeug steil nach unten geflogen sein, viele hätten demnach gedacht, dass es abstürzen würde.

Wenn ein Flugzeug den Steigflug abrupt abbricht oder gar gleich in den Sinkflug übergeht, kann man natürlich diesen Eindruck haben. Möglicherweise kennt man sogar das Gefühl des "Kribbelns im Bauch", wenn ein Flugzeug nach dem Reiseflug in den Sinkflug übergeht. Beim aktuellen Ereignis war die Änderung der Bewegungsrichtung ja noch etwas stärker.

Schließlich konnte es aber doch sicher notlanden.

Natürlich konnte das Flugzeug sicher landen, warum auch nicht? Es war nur ein Triebwerk betroffen, es gab keinen Brand und es handelte sich auch nicht um einen uncontained engine failure, der zwar extrem selten ist, aber durchaus gefährlich sein kann. Nicht mal der Squawk 7700 für eine Notlage war gesetzt.

Sinnloser Text bei Web.de

Lustig ist auch dieser Text bei web.de:

Triebwerksschaden zwingt einen Airbus der Lufthansa in die Knie.

Hm, wenn sich der Pilot zu einer Landung entschloss, hat also der Triebwerksschaden den Airbus in die Knie gezwungen …

Bei Spiegel Online geht es etwas sachlicher zu, aber auch da wird der Begriff "Notlandung" verwendet:
http://www.spiegel.de/panorama/lufthansa-maschine-muss-in-berlin-wegen-triebwerkschaden-notlanden-a-869156.html

Hier sind Beispiele für ganz andere Landungen, nämlich ohne laufende Triebwerke: Air-Canada-Flug 143, Air-Transat-Flug 236.

2008 fiel übrigens bei einer Boeing 747 (also Vierstrahler) von KLM nach dem Start in Asien ein Triebwerk aus. Die Piloten entschlossen sich, den Flug trotzdem fortzusetzen. Da aber mehr Kerosin verbraucht wurde, landete die Maschine statt in Amsterdam bereits in Tegel, wo dann auch gleich das Triebwerk getauscht wurde. Dies ist im Video rechts zu sehen.

Fazit: Hier wurde eine Meldung gebracht, die es eigentlich gar nicht wert war, in dem Umfang gebracht zu werden. Es handelt sich um ein Ereignis, das - schon wegen der Vögel - immer wieder vorkommt und in dem Fall - im Unterschied zu dem Vorfall mit dem Qantas-A380 oder dem Airbus auf dem Hudson-River - keine Beeinträchtigung der Sicherheit darstellt. Die reinen Informationen ohne Sensationshascherei findet man u. a. auf http://avherald.com, zum konkreten Ereignis hier: http://avherald.com/h?article=4598ac36&opt=0.

Dass es auch anders geht, zeigt die Frankfurter Rundschau. Dort wird kurz und knapp der Sachverhalt dargelegt und es werden sogar noch Hintergründe zu Not- und Sicherheitslandung aufgezeigt: Vogelschlag zwingt Airbus zu Umkehr nach Berlin. Daran sollten sich andere Medien mal orientieren.


Herrn Scheuters Notlandung

Aber es geht auch noch schlimmer. Im Blick gibt es einen Artikel, in dem ein Herr Wolfram Scheuter (42), der angeblich selbst einen Pilotenschein hat, eine normale Landung als Notlandung bezeichnet.

Zum Verständnis: Der Avro kann(!) zur Verringerung der Geschwindigkeit Airbrakes einsetzen, muss es aber nicht. Wenn der Pilot nun einen Anflug gewählt hat, bei dem er diese Brakes verwenden wollte und feststellt, dass sie nicht gehen, dreht er eine Runde, verringert die Geschwindigkeit ohne diese Airbrakes und landet. Das ist eigentlich nicht der Rede wert, weil es eine stinknormale Landung ist. Flugzeuge drehen öfter mal in der Luft vor der Landung Runden, auch aus anderen Gründen. Man braucht mit einem Flightradar nur mal die Umgebung von London zu beobachten oder bei einem Gewitter über Berlin die Region Brandenburg.

Dass Herr Wolfram Scheuter (42), der angeblich selbst einen Pilotenschein hat, bei einer solchen Runde nun Panik bekam, ist schon seltsam. Wenn er tatsächlich den Pilotenschein hat, sollte er eigentlich wissen, dass man mit Flugzeugen ab und zu auch mal Kurven fliegt. Angeblich betreibt er auch Flugsimulatoren - die hat er offensichtlich noch nicht selbst genutzt, denn auch da werden doch sicher mal Kurven geflogen.

Oder sollte das nur billige Werbung für seine Flugsimulatoren sein? Wenn ja, hat er sich einen äußerst unglücklichen Weg ausgedacht, denn mit dieser Ente hat er der Fliegerei einen Bärendienst erwiesen. Schließlich können genau solche sinnlosen Artikel auch zu einer Angst vor dem Fliegen beitragen. Und das sollte eigentlich nicht in seinem Interesse sein.

Hier finden Sie den Artikel:
http://www.blick.ch/news/schweiz/swiss-notlandung-in-genf-id2112669.html

Airbrakes
Im Landeanflug: mal mit und mal ohne Airbrakes

Betrachten Sie also bitte Meldungen in den Medien kritisch. Es muss nicht immer alles stimmen und wie man auch hier wieder, diesmal bei der Berliner Morgenpost, gesehen hat, wird auch schon mal gelogen. Wenn also Blick.ch, Berliner Morgenpost, web.de & Co. etwas schreiben, kann es das natürlich gewesen sein. Ob es wirklich so war, steht jedoch in den Sternen.

Und der Bericht des Herrn Scheuter zeigt nicht gerade seine Kompetenz, über ihn lacht man auch schon in mindestens einem Flightforum. Ob die Fliegerei für ihn das Richtige ist, ist natürlich die Frage.

Vielleicht ist es interessant: Gerade kam eine Maschine von Air Berlin aus München an. Aus Richtung Süd kommend flog sie eine Kurve in Richtung Tegel. Sie konnte dennoch sicher landen. Bei der Landung gab es keine verletzten Passagiere.

Nebenbei: Wie jedes Flugzeug, das bei Ostwind in Tegel startet, kam auch dieses Flugzeug in meine Richtung. Es ist also durchaus so, dass ich bei einem tatsächlichen Ernstfall auch betroffen sein könnte - wie jeder der vielen Einwohner in dieser Richtung.

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