Am Flughafen - dicht dran

Die Chemtrail-Gläubigen haben ja so ihre Probleme mit der Realität. Sie sehen die Streifen am Himmel und spekulieren. Kriegt man als CT-Oberhäuptling mal eine hochauflösende Aufnahme eines Flugzeugs, freut man sich - obwohl im Internet tausende zu sehen sind.


NATO-Base Geilenkirchen

Dazu werden noch Gerüchte verbreitet, dass das Fotografieren am Flughafen verboten sei. Das ist Quatsch und außerhalb jeglicher Realität. Es gibt ein paar wenige Flughäfen, wo es schwieriger ist, zum Beispiel in Dubai und in der Türkei. Außerdem sollte man beim Fotografieren von Flugzeugen der Gesellschaft El Al etwas aufpassen - aus Sicherheitsgründen ist es unerwünscht (aber nicht verboten). Und die Mitarbeiter an den Check-In-Schaltern dürfen natürlich auch nicht geknipst werden. Ansonsten ist es vor allem in Europa überhaupt kein Problem, von frei zugänglichen Stellen aus zu filmen und zu fotografieren. Im Gegenteil: Da sich an vielen Flughäfen Besucherterrassen (sogar mit Fernrohr) befinden, wird dies auch noch erleichtert. Je nach Flughafen ist man auch an den Flugzeugen ganz dicht dran und kann sich sogar die Öffnungen an den Fliegern angucken.

Dann kommt immer, dass die Chemtrailspüher ja von Militärbasen aus starten könnten. Na und? Auch dort kann man ohne Probleme fotografieren, wie dieses Beispiel zeigt: Ramstein. Und wenn man im Internet mal nicht nur nach Streifen suchen würde, würde man sogar zu den regionalen Spotterseiten kommen, wo die besten Fotopunkte genannt sind. Hier ist eine große Übersicht, diese ist aber teilweise kostenpflichtig: The Scramble Guide to the Airports, Airfields and Airbases of the world.

Zu den Besucherterrassen: Es wird übrigens sogar gefordert, dass eine mitgebrachte Foto- und Videoausrüstung funktioniert, das wird bei der Sicherheitskontrolle stichprobenartig kontrolliert. Also sollte wirklich ein geladener Akku dabei sein, sonst kommt man eventuell nicht auf die Terrasse.

Aber da die Chemtrail-Gläubigen lieber die Märchen nachplappern, statt sich selbst zu überzeugen, sind hier mal ein paar Beispiele, was jeder am Flughafen so sehen, fotografieren und filmen kann.

Besucherterrasse:


Fotografen:


Planespotter und andere Interessierte:

Hinweis: Wir beißen nicht und es kommt sehr oft vor, dass wir auf der Terrasse nach Informationen zur Fliegerei gefragt werden. Also, liebe Chemtrail-Gläubige, traut Euch.


Landungen:


Wartungsarbeiten/kleinere Reparaturen am Gate:


Dicht am Flieger:


Beladen/Entladen:


Catering:


Anschließen der GPU:


APU:


Details:


Triebwerke:


Betankung:


Tragflächen:


Triebwerkstart:


De-Icing/Anti-Icing:


Piloten:


Ryanair: ;-)


Besonderheiten (hier: Messeinrichtung an einem Werksflieger F-WWDD):


Begrüßung/Verabschiedung:


Feuerwehr:


Staub:


Boarding:


Schlafende Flieger:


Forschungsflieger:


Regierung/Militär:


Promis (Fußballfans müssten ihn kennen):


Triebwerkswechsel:


Also liebe Giftwolken-Truppe und Streifenknipser, es gibt keinen Grund, der Euch davon abhält, sich die Flugzeuge selbst mal etwas genauer anzusehen. Und wenn Ihr mal zu einer Veranstaltung (z. B. ILA in Berlin) geht, könnt Ihr sogar in manche Flugzeuge rein. Da könnt Ihr (wenn der Flieger da ist) sogar die Glykoltanks sehen, die Ihr so gern als Chemtrailtanks bezeichnet. Alles kein Problem. Wacht auf, macht die Augen auf und überzeugt Euch selbst statt nachzuplappern!

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