Sauberer Himmel: Regenbogen verraten chemische Wolken

Regenbogen verraten chemische Wolken

In den ausgebrachten chemischen Substanzen erscheint ein Regenbogen, der auf dem Kopf steht; und obwohl es nicht regnet. Auch mit natürlichen Nebensonnen haben diese unnatürlichen Erscheinungen, die beinahe an jedem Sprühtag zu beobachten sind, nichts zu tun.

Obwohl es nicht regnet? Dass Wolken aus Feuchtigkeit bestehen, haben wir eigentlich schon recht früh gelernt - und von irgendwo muss der Regen/Schnee/Hagel ja kommen. Also kann man nicht mal leugnen, dass dort Feuchtigkeit im Spiel ist.

Aber jetzt sind die Leute vom Sauberen Himmel bestimmt schon mal stolz, dass sie Nebensonnen kennen, da taucht doch plötzlich wieder etwas für sie Neues auf …

Und ja, es gibt nicht nur Regenbogen und Nebensonnen, sondern es gibt tatsächlich noch mehr von diesen natürlichen Erscheinungen. Vielleicht sollten sich die Chemtrail-Gläubigen mal generell mit Photometeoren beschäftigen. Da gibt es (neben anderen Effekten) noch ein paar interessante Halos mehr, wie auch den Zirkumzenitalbogen. Vielleicht hilft aber auch schon mal etwas mehr selbst gen Himmel statt immer nur auf Youtube, zu sehen.

Zirkumzenitalbögen und die chemische Soße

Hinweis vom 10.10.2011: Wer meint, dass es sich bei diesen Phänomenen um natürliche Zirkumzenitalbögen handelt, die früher die absolute Ausnahme – eine Rarität - waren und heute fast jeden Tag am Himmel zu sehen sind, sollte sich die dazu im Internet veröffentlichten Bilder einmal näher ansehen.

Naja, wir müssen uns dazu keine Bilder ansehen, da wir wissen, worum es sich handelt. Dass sie heute öfter zu sehen sind, mag schon mit dem Flugverkehr zusammenhängen, denn dass es heute mehr Kondensstreifen mit den entsprechenden Entwicklungen gibt, ist nun mal Fakt.

Dazu kommt, dass viele Chemtrail-Gläubige mittlerweile sensibilisiert sind und nun auf einmal auch Dinge sehen, die es schon immer gab.

Wer hat sich denn zum Beispiel 1968 um den verschmierten Himmel im Hintergrund des Videos gekümmert? Richtig: Niemand, denn da gehörte der einfach dazu - je nach Wetterlage mal mehr und mal weniger. Aber es ist natürlich auch richtig, dass den damals nicht so viele Flugzeuge verstärken konnten. Jedoch gab es damals auch kaum Leute, die das als unnatürlich einreden wollten, denn so viel Geld wie heute konnte man mit den Märchen damals nicht verdienen.

Allerdings sind die Leute zu beneiden, die das fast täglich sehen - wir sehen hier eigentlich fast nur die Nebensonnen. Die allerdings tatsächlich recht oft.

Vor allem die Bilder bei Wikipedia, das beim Thema Chemtrail zum Vertuschungssystem gehört und seine Beiträge über Kondensstreifen, Nebensonnen, Zirkumzenitalbögen in den letzten Jahren extra angepasst hat (um das Versprühen von chemischen Wolken zu vertuschen), zeigen allesamt Zirkumzenitalbögen in einer chemischen Soße, auch Chemtrails genannt.

Wie „Sauberer Himmel“ es nennt, spielt keine Rolle. Fakt ist, dass auch dieser Halo durch Lichtbrechung entsteht - und zwar in Eiskristallen. Das war auch schon in den ganz alten Zeiten so, als man Halos und andere Photometeore selbstverständlich auch schon sah.

Und ein weiterer Fakt ist natürlich, dass es auch in Zukunft weitere Anpassungen geben wird. Gerade bei den Photometeoren gibt es immer noch ein paar Phänomene, die noch nicht ganz erforscht sind. Insofern geht auch hier ein weiterer Erkenntnisgewinn vor sich, der natürlich auch veröffentlicht wird. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sich hier an etwaige Chemtrails angepasst wird. Das Gewinnen von Erkenntnissen ist ein permanenter Prozess - da die meisten Chemtrail-Gläubigen damit offensichtlich nichts am Hut haben, wird das von denen natürlich auch wieder falsch interpretiert.

Ach so - und lieber Wikipedia, das Märchen vertuscht, statt einer Initiative, die die Täter vertuscht.

10.10.2011 [⇧]