Sauberer Himmel: Die neue Chemtrail-Mischung, genannt Hochdruckgebiet

Rechtsanwalt Storr definiert Hochdruckgebiete neu

Bis jetzt konnte man über die Bürgerinitiative ja noch lachen. Aber nun kommt der Punkt, an dem man nicht weiß, ob man nicht lieber heulen sollte:

Viele Beobachter meinen, dass die Chemtrail-Industrie die Zusammensetzung ihres Gift-Cocktails, den sie nahezu jeden Tag mit stillschweigender Duldung unserer Behörden über unseren Köpfen versprüht, geändert hat. Die Chemiestreifen der “Chemtrail-Bomber” scheinen nicht mehr ganz so dick wie früher zu sein und lösen sich offensichtlich auch viel schneller auf.

„Sauberer Himmel“ weiß offensichtlich nicht, dass bei einem Hoch die Luft durchaus auch mal trockener ist und die umgebende Luft die Feuchtigkeit somit wesentlich schneller aufnehmen kann. Es ist schon klar, dass Physik nicht jedermanns Sache ist - aber sollten „Sauberer Himmel“ und die anderen Chemtrail-Gläubigen es nicht einfach mal probieren und ein paar Wetterlagen kennenlernen, um daraus die Schlüsse für Kondensstreifen zu ziehen?

Allerdings finden wir, dass die gegenwärtige Chemiesuppe am Himmel, die sich mit der Zeit in wellenartigen Streifenmustern sortiert, noch künstlicher aussieht wie vorher.

„Als“ heißt es, „als“. Und zu den Streifenmustern: Man sollte sich einfach mal auf den Satellitenfotos ansehen, wo die Wellen beginnen. Man wird dort meist irgendwo Gebirge finden. Und woraus bestehen Gebirge? Aus Bergen. Berge sind hoch und fest. Die Luft kommt da nicht durch, so dass sie oben drüber muss. Hinter dem Berg fällt sie - plumps - runter, steigt wieder hoch, geht wieder runter - wie ein springender Ball halt. Wenn die Luft oben in der kälteren Umgebung ist und kondensiert, bilden sich an dieser Stelle Wolken. Und da die Wolken wie Wellen aussehen und die Luft schwer ist, nennt man diese Muster Schwerewellen.

Ups, sorry, die letzte Aussage war natürlich Quatsch, aber mit Physik wollte ich den Chemtrail-Gläubigen nun nicht auch noch kommen. Wer sich dennoch damit beschäftigen möchte, sollte sich vielleicht auch die „externen Schwerewellen“ ansehen, denn durch die entstehen ebenfalls solche Wellenwolken - unabhängig von Bergen.

Hier sind übrigens Bilder von 1905 mit solchen Wellen: Bild 1, Bild 2. Da gab es noch gar keine Technik zum Sprühen und auch noch kein HAARP? Dann, lieber Leser, müssen Sie schon die Chemtrail-Gläubigen fragen, wie sowas möglich ist. Das Buch heißt übrigens Cloud Studies und ist von Arthur W. Clayden.

Mit Zirruswolken von gewöhnlichen Kondensstreifen hat dies nun wirklich überhaupt nichts mehr zu tun.

Wie gut, dass der Schreiber dieses Textes noch nie einen Kondensstreifen einer Boeing 747 oder eines A380 bei hoher Luftfeuchtigkeit gesehen hat - er würde sich sonst voller Angst unter die Bettdecke verkriechen. Stichwort: Crow-Instabilität. Ja, ich weiß, dass Chemtrail-Gläubige mit Physik anscheinend nichts am Hut haben; ich wollte es trotzdem mal erwähnen.

30.08.2011 [⇧]