Home | Über die Sammlung | Ohne Streifen | Links | Sascha Loch | Twitter | Zeitraffer (ext.) | Berliner Morgenpost (ext.) | Impressum |

Fotos wählen: Jahr: Richtung: Monat: Zeit:
Vorsicht: Monat komplett + Zeit komplett sind sehr viele Bilder! 

Reaktionen


Sascha Loch in einem Kommentar zu dieser Website

Natürlich bestand ein großes Interesse an den Aufnahmen, wie man vor allem an den Retweets bei Twitter sah. Anders jedoch bei den Chemtrail-Gläubigen. Hier habe ich so gut wie gar keine Reaktion mitbekommen. Bei Hinweisen auf diese Dokumentation wurde sie schlicht ignoriert - kein Wunder, zeigt sie doch, dass die Behauptungen der Chemtrail-Gläubigen zu den ständig sichtbaren Streifen schlicht nicht stimmen.

In einem Kommentar bei facebook kommt ein Sascha Loch jedoch ins Schwimmen und muss von der realitätsnahen Darstellung des Berliner Himmels ablenken. So schreibt er:

„Oh eine DesinfoSeite hat massenhaft Bilder von blauen Himmeln ins Internet gestellt“

Und genau das ist eben falsch; das ist es, was Chemtrail-Gläubige nicht verstehen. Deshalb sind sie auch so leicht manipulierbar.

Die Fotos dieser Website wurden alle zwei Stunden in drei immer gleiche Richtungen aufgenommen - absolut unabhängig davon, wie der Himmel war. Er wurde immer erfasst und das regelmäßig. Wenn wir nun tatsächlich viel blauen Himmel auf den Fotos sehen: Was heißt das dann? Genau, dass der Himmel über Berlin eben so oft blau war.

Hätte es zu den Aufnahmezeitpunkten immer Streifen gegeben, wäre das einfach Pech gewesen - dann wären auf den Fotos auf dieser Website immer Streifen zu sehen. Aber so war es eben gerade nicht. Es gab mal Streifen, mal blauen Himmel, mal Regen usw.

Wenn man jedoch - wie Sascha Loch und die anderen Chemtrail-Gläubigen - die Kamera nur zückt, wenn es Streifen gibt und das dann noch mit Streifenfotos aus der ganzen Welt kombiniert, sieht man natürlich nur Streifen. Es wurde ja nichts anderes aufgenommen. Geschweige denn, dass man das Verhältnis der Anzahl der Tage sieht; an wie vielen Tagen es also Streifen gab und an wie vielen nicht. Sascha Loch und die anderen Chemtrail-Gläubigen manipulieren hier extrem, was auch ein Kernpunkt der Verschwörungstheorie ist. Der Betrachter sieht nur das, was er sehen soll: Streifen. Subjektive und teilweise auch selektive Wahrnehmung.

Weiter schreibt er:

„[…] das beweist natürlich dass Hartmut, ich und alle anderen Berliner uns die Suppe, die wir hier seit einigen Jahren fast täglich sehen, nur einbilden“

Wenn er kein anderes als das Berlin in Deutschland meint, ja. Dann ist es nur Einbildung. Denn die Fotos an dieser Stelle bilden den Himmel über Berlin über den gesamten Zeitraum eines Jahres ab. Oder er sieht sich den Himmel nur auf YouTube an, wo nur Streifen gezeigt werden. Denn für ihn gilt:

Sascha Loch weiter:

„Wärst du zum Himmel ankucken in den letzten Jahren mal raus gegangen […]“

Als einer derjenigen, die den Himmel permanent beobachten (Contrail-/Planespotter, Wolkenbeobachter) würde ich Sascha Loch und den anderen Chemtrail-Gläubigen gern den Tipp geben:

Es reicht nicht, nach draußen zu gehen und dort per Smartphone Streifenvideos zu sehen. Man sollte auch nach oben gucken.

Offenbar geht Sascha Loch auch davon aus, dass Contrailspotter, Planespotter und Wolkenbeobachter ihre Motive in der U-Bahn suchen.

„Ich photographiere schon seit ich ein kleines Kind bin und an dem Tag photographierte ich das Bild, weil ich so einen komplett weissen Himmel noch NIE zuvor sah!“

Auch das ist ein Zeichen dafür, dass Sascha Loch nicht der große Himmelbeobachter ist, denn weißer Himmel ist nun nicht gerade ein unbekanntes Phänomen. Das sieht man auch auf/in Abbildungen/Beschreibungen aus Zeiten, als an Flugzeuge noch gar nicht zu denken war.

Aber es ist ganz lustig, zu sehen, wie sich die Chemtrail-Gläubigen winden, wenn sie mit der Realität konfrontiert werden. Dummerweise lassen sich die durchgängigen Aufnahmen des Himmels über einen längeren Zeitraum hinweg nicht interpretieren. Der Himmel war halt so, im Jahr 2015 oft blau und oft ohne Streifen. Das kann 2016 schon wieder ganz anders aussehen - das nennt man schlicht und einfach „Wetter“.

Ab und zu, wenn Zeit ist, twittere ich auch etwas dazu: A3803 Wetterdoku.