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Im Wandel: Der rote Faden/Kern der Verschwörungstheorie

Kategorie: Die Verschwörungstheorie
Global March Against Chemtrails And Geoengineering

Auf dem Bild sind die Poster zur Ankündigung der Chemtrail-Demos 2015 und 2016 zu sehen. Was fällt auf? Richtig: 2016 fehlt das Wort „Chemtrails“.

Dies ist nicht zufällig so, sondern das ist eine Strategie der Chemtrail-Gläubigen, die im deutschsprachigen Raum ca. 2011 - 2013 begonnen (bzw. reaktiviert) wurde und mit der gleichzeitig eine qualitative und damit auch quantitative Veränderung in der Chemtrail-Verschwörungstheorie stattfand und stattfindet.

Die Anfänge

Die sogenannte Verschwörungstheorie von den Chemtrails entstand in den neunziger Jahren in Kanada und in den USA. Ganz sicher war das kein Zufall, denn genau dort wurde in der Wissenschaft die Diskussion zum Beeinflussen der Klimaerwärmung intensiviert, nachdem der Pinatubo 1991 ausgebrochen war und seine Asche weltweit für eine Abkühlung sorgte. Bereits in den Anfängen der aufkommenden Verschwörungsideologie hieß es: Diese bleibenden (persistenten) Streifen müssen das sein, worüber man da spricht - es wird also schon gemacht.

Von dort breitete sich dieser Mythos zunächst vorrangig in den englischsprachigen Ländern aus, schwappte dann um ca. 2002 vereinzelt bereits in den deutschsprachigen Raum. In der Zwischenzeit ging es in den englischsprachigen Foren zu dem Thema schon heiß her. Auch der Fanatismus dieser Ideologie war bereits erkennbar; ein Meteorologe aus Neuseeland, der gegen die Chemtrail-Märchen argumentierte, fand in seinem Garten sogar Patronenhülsen.

Erst 2004 erfuhr der Chemtrailmythos auch bei uns eine große Verbreitung. Der Schweizer Gabriel Stetter veröffentlichte in der „raum & zeit“ einen Artikel, der genau das beschrieb, worum es bei der Verschwörungstheorie damals ging und auch heute noch geht. Es war im Prinzip der aktuelle Stand dieser Ideologie im englischen Sprachraum, also der von der Basis. Hier ist das Grundatzdokument als PDF: Die Zerstörung des Himmels.

Grundsätzlich ist das Dokument auch heute noch die Basis dieses Verschwörungsglaubens, wenn es natürlich im Laufe der Zeit Ergänzungen und auch eine Änderung bei der Einstellung (anfangs waren die Chemtrail-Gläubigen im Unterschied zu jetzt noch nicht unbedingt Klimawandelleugner) gegeben hat. Wer sich also mit der Chemtrail-Verschwörungsideologie beschäftigt, muss dieses Dokument gelesen und auch hinsichtlich der gewollten Manipulation verstanden haben. Ein paar (vor allem wegen ihrer Lustigkeit selektiv ausgesuchte) Zitate aus irgendwelchen facebook-Gruppen reichen nicht aus.

Noch/wieder aktuell: Die deutschsprachige Chemtrail-Bibel

Die Methode

Das Dokument weist gleich am Anfang auf bestimmte Erscheinungen am Himmel hin. Dabei nutzt man - wie bei Verschwörungsideologien (aber nicht nur da) üblich - die selektive Wahrnehmung aus. Es werden Phänomene beschrieben, die es schon immer gibt, auf die man aber sicher im Normalfall nicht bewusst geachtet hat. Durch das Dokument macht man es aber und es fällt auf: das Genannte stimmt. Das war damals der Einstieg in diese Verschwörungstheorie. Diese Methode werden wir kennen, denn das war auch im deutschsprachigen Raum lange Zeit die, deren Aufforderung wir immer wieder begegnen konnten: „Schaut zum Himmel! Die Streifen!“

Was ist es?

Passend dazu wird im Artikel gleich danach beschrieben: „Was steckt dahinter?“. Und hier finden wir auch die Antwort dieser Verschwörungstheorie, den zentralen Kern. Es geht aus deren Sicht um „Strategien gegen die vielfach prognostizierte Klimakatastrophe“. Die Chemtrails sollen also eine vorsätzliche Beeinflussung des Klimas durch den Menschen sein. Wohlgemerkt: es geht um das Klima.

Hintergrund ist, dass es tatsächlich schon lange Überlegungen gibt, wie man den durch den Menschen generierten Klimawandel einschränken könnte, die nach dem Pinatubo-Ausbruch wieder intensiviert wurden. Diskutiert wurden damals vorrangig Ausbringungen (anfangs ging es primär um Schwefel) in der Stratosphäre, die die Einstrahlung des Sonnenlichts reduzieren sollten. Diese angedachten Ausbringungen wurden durch die Chemtrail-Gläubigen zur Realität erklärt, worauf diese Verschwörungsideologie aufbaut.

Hier haben wir also den zentralen Kern bzw. den roten Faden dieser Verschwörungstheorie. Es geht nicht um Vergiftung der Menschheit, nicht um Bevölkerungsreduzierung, nicht um Zinsen, nicht um Wetter - oder was alles sonst so in Medien genannt wird. Es geht schon immer um das Klima, den Klimawandel und um den Einfluss des Menschen darauf. Das ist die Aussage dieser Verschwörungsideologie.


Heinz Haber (1968) und Joachim Bublath (2007): Die wohl bekanntesten älteren Erwähnungen des späteren SRM im deutschsprachigen Fernsehen.

Das Problem dieser Verschwörungsideologie war nur, dass das alles im deutschsprachigen Raum kaum bekannt war. Es gab zwar hier und da mal eine kleine Doku (Haber, Bublath); wirklich ernst genommen hat das die Breite aber nicht. Deshalb fand dieser Aspekt bei den hiesigen Interpretationen kaum Anklang, nur einige wenige Wortführer der Anfangszeit (z. B. Gutemann, Altnickel) erwähnten es.

Mehr prägte der nächste Punkt des Dokuments die hiesigen Aussagen dieser Verschwörungsideologie:

Geoengineering: Erzeugen von „Beweisen“

Nun muss man aber auch Beweise bringen, dass die Streifen am Himmel tatsächlich etwas damit zu tun haben. Da es sich damals aber nur um Ideen handelte, fand man vor allem in unseren Regionen rein gar nichts Praktisches dazu. Am nächsten kam dem noch das Welsbach-Patent, bei dem es wenigstens um das Thema geht. Dass ein Patent nur eine Anmeldung einer Idee ist, wissen viele Leute nicht. Und so kann man den Chemtrail-Gläubigen erzählen: Es gibt das Patent, also wird es auch gemacht. Das ist auch gleich der nächste Punkt im Dokument von Stetter.

Mit den Erscheinungen, den Ideen und dem Patent hörte es dann aber zum eigentlichen Inhalt dieser Verschwörungstheorie auch schon auf - es gab nichts weiter dazu. Was es aber gab (und gibt), ist die weit verbreitete Unkenntnis über Klima, Wetter, Luftfahrt und damit verbundene Themenbereiche. Also verwendete man alles, was irgendwie mit Ausbringungen am Himmel zu tun hatte oder wenigstens danach aussah, als Beweise.

Wer kennt schon den Unterschied zwischen Wetter und Klima? Die wenigsten. Aber zum Wetter findet man sehr viel. Es wurde versucht, zu Kriegszwecken zu beeinflussen, es gibt die Hagelflieger und in den USA gibt es sogar eine Firma, die anbietet, das Wetter zu beeinflussen (weathermodification.com). Und siehe da: Am Himmel wird was ausgebracht, also gibt es auch Chemtrails! Da selbst viele Medien Wetter und Klima in einen Topf schmeißen („es gibt kleinräumige Versuche zum Geoengineering wie Hagelflieger“), kann man den Chemtrail-Gläubigen auch nicht verübeln, dass sie das glauben. Das nutzt Stetter hier gnadenlos aus und das wurde im Laufe der Zeit natürlich immer weiter ergänzt. Ob Wettermanipualtion funktioniert oder nicht - das spielt dabei überhaupt keine Rolle. Dass es gemacht wird, ist für die Chemtrail-Gläubigen der Beweis.

Damit konnten vor allem auch die hiesigen Chemtrail-Gläubigen etwas anfangen und so entwickelte sich dieser Bereich zur hier dominierenden Kernaussage. Und so ging es mit dieser Basis weiter:

Wer kennt schon all die Düsen an den Flugzeugen? Die wenigsten. Also ist sowas - wie eben auch Wettermanipulation - als Beweis für Chemtrails geeignet. Ob das Firefighter sind, ob damit nach einem Hochwasser Insekten bekämpft werden, ob damit nach einer Katastrophe Öl aufgelöst wird, ob damit Luft zu Forschungszwecken aufgenommen wird - all das spielt keine Rolle. Da sind Düsen, also wird was ausgebracht. Chemtrails eben.

Als Bestandteile der Chemtrails wurde dabei alles Mögliche genannt - angefangen von Aluminium bis hin zu Blutkörperchen; alle möglichen körperlichen Probleme ließen sich so auf die vermeintlichen Chemtrails schieben.

In dieser „orientierungslosen“ Phase wurde vor allem im deutschsprachigen Bereich noch alles Mögliche in die Chemtrail-Märchen eingebracht. Das waren dann also Aussagen wie Menschheitsreduzierung, Verstecken von UFOs, Gehirnmanipulation usw. Stark daran beteiligt waren auch Quereinflüsse aus anderen irrationalen Bereichen wie zum Beispiel der Esoterik, mit der die Chemtrail-Ideologie von Anfang an eine große Schnittmenge hatte. Bei der Vielfalt der Aussagen zu den Chemtrails spielte natürlich auch eine Rolle, dass die Zielgruppe möglichst groß war - spielte doch neben der Ideologie auch Geld eine Rolle. Mit Märchen ließ sich das gut und einfach verdienen.

Ein anderer Grund für unterschiedliche Aussagen in dieser Verschwörungstheorie ist, dass irrationales Gedankengut auch übergreifend genutzt wird. Viele andere Richtungen wollen auch etwas von der Zielgruppe der Chemtrail-Gläubigen abhaben. Das sind zum Beispiel vor allem rechte bzw. extremistische Richtungen, die mit der angeblichen Bedrohung spielen, um Ängste zu erzeugen. Nicht umsonst gab es lange Zeit eine große Schnittmenge zu Rechten und „Reichsbürgern“, weil dort auch Angst das zentrale Element ist. Aber auch Esoteriker sind oft zu finden, die mit ihren Lehren auf Chemtrails reagieren wollen. Hier findet man sogar lustige Widersprüche - sind Cirren für normale Chemtrail-Gläubige Chemtrails, sind es für die Eso-Chemtrail-Gläubigen „Sylphen“, gute Wolken. Die einen wollen sie bekämpfen, die anderen erhalten. Usw. usf. - so trägt jede Richtung auch etwas von den Aussagen in die Chemtrail-Verschwörungstheorie hinein, die fördernd für die entsprechenden neuen Anhänger sein können.

Solche Abweichungen vom Kern der Verschwörungsideologie klangen natürlich teilweise sehr belustigend, so dass Medien derartige Aussagen zum Kern der Verschwörungstheorie erklärten. Darüber kann man eben mehr lachen, als über die trockene angebliche Klimabeeinflussung. Die meisten Menschen kannten so die Chemtrail-Märchen als lustige Verschwörungstheorie - was natürlich auch dadurch begünstigt wurde, dass bei facebook & Co. immer nur die lustigsten Zitate der Betroffenen gezeigt wurden.

Grob umrissen kann man die Leute, die in der Zeit von ca. 2004 bis 2011 in unseren Regionen an Chemtrails glaubten, tatsächlich als Spinner, Wichtigtuer oder Personen, die Schuld für eigenes Versagen auf alles andere schoben, bezeichnen - Ausnahmen bestätigten natürlich diese Regel. So wird allerdings leider auch heute oft noch die Verschwörungstheorie definiert.

Back to the roots

Immer mehr beschäftigte sich jedoch die Forschung mit den Fragen des Klimawandels. Resultierend daraus, dass ein Stoppen der Erwärmung möglicherweise nicht so einfach sein würde, wurde ein Zweig der Forschung massiv intensiviert - die Frage: Wie kann man die Erwärmung manuell begrenzen? Dazu wurden im Rahmen des Geoengineering verschiedene Methoden entwickelt, unter anderem das Solar Radiation Management (SRM) als vorsätzliche Behinderung der Sonneneinstrahlung. Viele Wissenschaftler weltweit beschäftigten sich mit diesem Thema; es gab immer mehr auch im Deutschen Veröffentlichungen und das selbst bis in den Boulevardbereich hinein. Was in den USA kurz vor dem Aufkommen der Chemtrail-Verschwörungstheorie stattfand, war nun auch hier der Fall.

Dies bekamen natürlich auch die hiesigen Chemtrail-Gläubigen mit: Abschattung am Himmel? Streifen am Himmel? Damit war klar: Es muss einen Zusammenhang geben. Die Streifen müssen mit diesem Geoengineering zu tun haben. Damit kamen auch hierzulande immer mehr Verschwörungsglaubende zum ursprünglichen Kern dieser Verschwörungsideologie.

Daraus ließ sich auch gleich eine hier neue Methode entwickeln (bzw. die originale aus Nordamerika anpassen), um neue Anhänger zu finden. Und so las man zunehmend: Seht mal, was Wissenschaftler und Regierungen über Geoengineering schreiben! Seht ihr am Himmel die Streifen? Google Geoengineering!
Wohlgemerkt: nicht Wettermanipulation, sondern Geoengineering.

In den alten deutschsprachigen Quellen (Gutemann, Altnickel usw.) war das aus dem englischen Bereich zwar bereits übernommen; mangels Material jedoch mehr oder weniger unauffällig. Immer mehr brachten jedoch die Chemtrail-Gläubigen Material ins Internet, indem sie offizielle Dokumente (Regierung, Kieler Studie, Bundeswehr, Tab-Bericht usw.) zum Geoengineering verwendeten, dort den Konjunktiv ignorierten und diese Dokumente als Beweise deklarierten, dass es durchgeführt - also gesprüht - würde. Und diese Fehlinterpretationen werden mit Google natürlich auch gefunden.

Bereits 2013, als sich diese Entwicklung gerade intensivierte, schrieb Jörg Kachelmann im Vorwort zu „Das Chemtrailhandbuch“:

«[…] erst sollten wir alle durch das angebliche Sprühen vergiftet werden, dann schien das doch etwas unglaubwürdig und in der letzten Zeit versuchen uns die Verschwörungstheoretiker verzweifelt weiszumachen, dass es ihnen eigentlich um “Geoengineering” ginge, also die bisher rein theoretische Diskussion, was man denn so gegen die Erderwärmung tun könne.»

Da das Geschehen am Himmel für die meisten Personen eher abstrakt ist, konnte man so jetzt vor allem über den Kommentarbereich bei facebook erste Aufmerksamkeit und damit Kontakte mit der Chemtrail-Verschwörungstheorie schaffen, ohne diese gleich zu benennen. Nun konnte man noch so viel Physik gehabt haben; nun konnte man noch so sehr studiert haben - es gab und gibt offizielle Veröffentlichungen zum Geoengineering, was man deshalb eben nicht als Spinnerei abtun konnte. Man konnte und kann in Diskussionen regelrecht verfolgen, wie auch Personen Kontakte zu Verschwörungstheoretikern fanden und finden, von denen man es nicht erwartet hätte. Und selbst in Wetterforen kam es schon vor, dass Leute auf einmal von „Chemtrails“ statt von Kondensstreifen schrieben - ganz ohne Verschwörung, ist halt so. Geoengineering eben. Andere - und das ist ja das Ziel der Verschwörungstheoretiker - kamen dann zu den Verschwörungen.

Diese neuen Anhänger der Verschwörungstheorie sind jedoch nicht mehr die Spinner von gestern, es ist eine neue Qualität. Es sind Leute, die sich einfach nur am Himmel nicht auskennen und denen es nicht einfällt, mal ihre methodische Kompetenz zu verwenden. Das Wiederholen der Behauptung, alle Chemtrail-Gläubigen seien Spinner, macht die Behauptung also nicht wahrer. Und die Aufforderung, sich mal mit Physik zu beschäftigen, ist relativ sinnfrei, wenn man sich auf offizielle Dokumente namhafter Institute und von Regierungen bezieht.

Weg vom Spinner-Image

Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die Entwicklung hinsichtlich der oben gezeigten Poster zu den Chemtrail-Demos zu sehen. Man möchte weg vom offensichtlichen Ruf der Spinner - hin zu dem, was die Leute ganz offiziell in den Medien mitbekommen. Und da sind Geoengineering und Wettermanipulation präsent. Man zeigt hier also, dass man gegen etwas kämpft, was offenbar tatsächlich existiert und vermeidet dazu den Begriff „Chemtrails“. Hat man so erste Kontakte geknüpft, kann man dann immer noch überleiten zu den Verschwörungen. Das wird man dann bei den Quellen finden, die u. a. bei der Demo genannt werden. Deshalb ist es eben auch nicht mehr der GMACAG, sondern der GMAG.

Diese Entwicklung kann man auch in Diskussionen bei Veröffentlichungen feststellen, beispielsweise bei Fotos vom Himmel, bei Beiträgen des Umweltbundesamtes usw. Die Chemtrail-Gläubigen fallen nicht mehr mit der Tür ins Haus und brüllen „Das liegt an den Chemtrails!“, sondern sie fangen mit Geoengineering an. Aus den genannten Gründen.

Wenn wir also den Einstiegspunkt der Verschwörungstheorie isoliert betrachten, sind die Aussagen gar nicht mal unrealistisch. Man möchte gegen Geoengineering kämpfen, das ja tatsächlich in der Diskussion ist und man möchte etwas gegen Wettermanipulation unternehmen, die ja wirklich versucht wird. Nur dienen diese Aussagen ausschließlich dem Fangen weiterer Anhänger der Verschwörungstheorie.

Zusammengefasst:

Bei der Chemtrail-Verschwörungstheorie geht es um die Erscheinungen am Himmel (und neuerdings auch andere Wettererscheinungen) und um das Klima. Punkt. Alles andere ist Beiwerk, das unterstützend verwendet wird oder aus Unkenntnis heraus entstand. Kampf gegen die Chemtrail-Märchen heißt also zuallererst:

  • Betroffene ernst nehmen,
  • Aufklärung über Geoengineering und dessen aktuellen Stand,
  • Aufklärung über das, was wir tatsächlich am Himmel sehen,
  • Befähigen zu methodischer Kompetenz,
  • selbst keine Falschaussagen tätigen.

Dass es immer noch die alten „Spinner“ unter den Chemtrail-Gläubigen gibt, ist eine andere Frage. Hier müssen Debunker lernen, wo man ignorieren kann.

Sich auf das Beiwerk dieser Ideologie zu konzentrieren, wie es Florian Freistetter in Florian Freistetter: Sternengeschichten Folge 219: Wetterkrieg und Wettermanipulation zeigte, lenkt eher vom eigentlichen Kern dieser Verschwörungsaussagen ab, ist also eher nicht hilfreich. Und Rayk Anders mit „Verschwörungstheorien - Leben im Wahn“ hat mehr Schaden angerichtet, als dass diese Doku genutzt hätte.